Stand: 14. Oktober 2026. Gilt für die Apps Wisperpfister für iPhone und iPad und für Mac.
Verantwortlich: Kilian Pfister, Schweiz. Kontakt: [email protected]
Kurz gesagt
Wisperpfister wandelt Gesprochenes auf deinem Gerät in Text um. Die Apps haben kein Konto, keine Analyse und keine Werbung. Deine Diktate, dein Wörterbuch und dein Verlauf bleiben auf deinem Gerät und, wo unten genannt, in deinem eigenen Geräte-Backup. Audio und Text deiner Diktate gehen nicht an mich und an niemanden sonst. Ich bekomme nur, was du mir selbst schickst: Feedback über TestFlight, den Bericht aus «Diagnose kopieren…» oder eine E-Mail.
Was die Apps tun
iPhone und iPad. Alles bleibt auf deinem iPhone oder iPad. Erkennung und Bereinigung laufen auf dem Gerät. Ins Internet geht nur der Download von Sprachmodellen: Apples Sprachmodell lädt iOS beim ersten Mal von Apple, Parakeet holt die App von Hugging Face, wenn du ihn startest.
Mac. Alles bleibt auf diesem Mac. Erkennung und KI-Bereinigung laufen auf dem Gerät; mit Ollama spricht die App nur über die lokale Adresse 127.0.0.1. Ins Internet geht nur der Download von Sprachmodellen: Apples Sprachmodell lädt macOS beim ersten Mal von Apple, Parakeet holt die App von Hugging Face, wenn du ihn startest. Das Mikrofon ist nur während einer Aufnahme offen. Um zu prüfen, ob der Text angekommen ist, liest die App kurz das Feld, nur im Arbeitsspeicher.
Mikrofon
Auf iPhone und iPad ist das Mikrofon während einer Sitzung offen, damit die Tastatur ein Diktat sofort starten kann; iOS zeigt das mit dem orangen Punkt. Behalten wird nur, was zwischen Start und Stopp gesprochen wird, plus 0,3 Sekunden davor. Die Sitzung endet nach der Zeit, die du einstellst (spätestens nach 8 Stunden), in der App, in der Live-Aktivität oder wenn du einen Anruf annimmst. Auf dem Mac ist das Mikrofon nur offen, solange du aufnimmst.
Download der Sprachmodelle
Fehlt Apples Sprachmodell für deine Sprache, lädt das Betriebssystem es von Apple; dafür gilt Apples Datenschutzerklärung. Parakeet lädt die App nur, wenn du es in den Einstellungen startest, von Hugging Face (Hugging Face, Inc., USA). Dabei erfährt Hugging Face deine IP-Adresse und welche Dateien angefragt werden, wie bei jedem Download. Die Verbindung baut dein Gerät direkt auf; ich erhalte davon nichts. Hugging Face sitzt in den USA, und für diesen Download gilt die Datenschutzerklärung von Hugging Face (huggingface.co/privacy). Die Schweiz und die EU anerkennen den Datenschutz in den USA nur bei Unternehmen, die am Data Privacy Framework teilnehmen; ob Hugging Face dazu gehört, habe ich nicht festgestellt. Willst du keine Verbindung zu Hugging Face, lädst du Parakeet nicht: Die Apps erkennen dann mit Apples Spracherkennung.
Was gespeichert wird
Deine Einstellungen und dein Wörterbuch bleiben in der App und sind Teil deiner Geräte-Backups (iCloud- oder Computer-Backup am iPhone oder iPad, Time Machine am Mac). Der Verlauf ist ausgeschaltet, bis du ihn einschaltest; dann speichert die App Rohtext, bereinigten Text, Sprache, Dauer und Zeitpunkt nur auf diesem Gerät, nicht im Backup, und löscht Einträge nach der eingestellten Frist (standardmässig 7 Tage), spätestens beim nächsten Öffnen der App. Auf iPhone und iPad bleibt das letzte Diktat höchstens 30 Minuten gesichert (nicht im Backup; läuft die App dann nicht, bis zum nächsten Öffnen), damit es nicht verloren geht, wenn die App endet. Auf Mac, iPhone und iPad zählt die Statistik pro Tag nur Diktate, Wörter und Aufnahmesekunden, nie den Text, und bleibt auf dem Gerät, nicht im Backup; du kannst sie ausschalten oder zurücksetzen, beides löscht sie. Auf dem Mac liegen die Daten unter ~/Library/Application Support/Wisperpfister.
Tastatur (iPhone und iPad)
Die Tastatur bekommt Diktate, Wörterbuchbegriffe und Einstellungen über einen Schlüsselbund-Eintrag, den nur die App und ihre Tastatur lesen können. Er verlässt das Gerät nicht und wird nicht mit iCloud synchronisiert; ein Diktat ist dort höchstens zwei Minuten verfügbar. Dafür braucht die Tastatur «Vollen Zugriff». Was du tippst, speichert oder überträgt sie nicht; sie hält eine Kopie deiner Wörterbuchbegriffe und ihrer Einstellungen, auf diesem Gerät. Für Vorschläge gibt iOS der Tastatur die Namen deiner Kontakte und deine Textersetzungen; sie bleiben auf dem Gerät, und die Tastatur speichert sie nicht. Löschst du die App, bleiben die Wörterbuchbegriffe und Einstellungen im Schlüsselbund des Geräts, bis iOS ihn zurücksetzt; Diktate sind dort ohnehin nach zwei Minuten weg.
Zwischenablage
Auf iPhone und iPad kopiert die App ein Diktat, das du in der App startest und das fertig wird, während sie offen ist, in die Zwischenablage dieses Geräts, nicht auf deine anderen Geräte, und iOS löscht es dort nach 5 Minuten. Was du selbst mit «Kopieren» kopierst, behandelt iOS wie jede Kopie und kann es mit deinen anderen Geräten teilen. Auf dem Mac legt die App den Text zum Einfügen kurz in die Zwischenablage und stellt danach die vorherige wieder her.
Lernen (Mac)
Ist «Korrekturen vorschlagen» an, liest die App das Feld nach dem Einfügen höchstens 8 Sekunden mit, um ein geändertes Wort zu erkennen, und fragt, ob sie es sich merken soll. Gespeichert wird nur, was du bestätigst.
Befehlsmodus (Mac)
Hältst du beim Drücken der Taste ⇧, liest die App den markierten Text des Felds, gibt ihn mit deiner Anweisung der KI auf diesem Mac (Apple Intelligence oder dein Ollama über die lokale Adresse) und ersetzt die Markierung mit der Antwort. Der markierte Text kommt weder in den Verlauf noch in die Statistik.
App Store
Über den App Store laden heisst: Apple verarbeitet deinen Kauf (die App ist gratis), Bewertungen und, wenn du es in den Einstellungen deines Geräts erlaubst, anonyme Nutzungs- und Absturzberichte, die ich in App Store Connect sehe. Ich bekomme dabei weder deinen Namen noch deine E-Mail-Adresse. Dafür gilt Apples Datenschutzerklärung. Schreibst du mir eine E-Mail, verwende ich sie nur, um dir zu antworten, und lösche sie, wenn die Sache erledigt ist.
Beta über TestFlight
Während der Beta verteile ich die App für iPhone und iPad über Apples TestFlight. Apple gibt mir dabei den Namen und die E-Mail-Adresse der Tester, die ich einlade (wer über einen öffentlichen Link teilnimmt, nur, was er selbst teilt), Gerätetyp und Systemversion, und Absturzberichte und Feedback mit Bildschirmfotos, wenn du sie sendest. Ich nutze das nur, um Fehler zu finden, und lösche es mit dem Ende der Beta oder früher, wenn du es verlangst. Für TestFlight selbst gilt Apples Datenschutzerklärung. Von Mac-Testern bekomme ich nur, was sie mir selbst schicken, etwa den Bericht aus «Diagnose kopieren…».
Deine Rechte
Du kannst Auskunft über die Daten verlangen, die ich über dich habe (höchstens die oben genannten TestFlight-Angaben und was du mir schickst), und ihre Berichtigung oder Löschung. Schreib dazu an [email protected]. Diese Angaben bearbeite ich nur, um dir zu antworten, die Beta durchzuführen und Fehler zu beheben; für Personen in der EU stützt sich das auf Art. 6 Abs. 1 Bst. b und f DSGVO. Soweit das Gesetz es vorsieht, kannst du auch der Bearbeitung widersprechen und deine Daten in einem gängigen Format verlangen. Beschweren kannst du dich beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB, edoeb.admin.ch), in der EU auch bei der Datenschutzbehörde deines Landes.
Änderungen
Ändert sich, was die Apps mit Daten tun, passe ich diese Erklärung an und ändere das Datum oben.